Christian P.

Christian P.

Was weisst du über die Geschehnisse in deinem Geburtsjahr?

1978 – da fällt mir spontan grad nichts dazu ein.
(Elvis ist im 1977 gestorben, daher nehme ich es nicht rein)

Wenn du jetzt zurückblickst, an was erinnerst du dich sehr gern aus deiner Jugendzeit?

Ich bin auf einem Bauernhof in Flums-Kleinberg aufgewachsen. Sehr schöne Erinnerungen habe ich vom Spielen im nahegelegenen Wald. Ich durfte dort spielen gehen und zusammen mit anderen Kindern haben wir dort auch «Versteckis» gespielt.

Was und warum hast du als deinen Beruf gewählt?

Ich habe viel Verschiedenes angeschaut und geschnuppert, aber am besten gefiel mir die Arbeit im Gartenbau und so habe ich eine Ausbildung als Gärtner absolviert.
Direkt nach der Ausbildung trat ich im Betula ein und habe eine Zeit lang in der Werkstatt Ilex gearbeitet. Während dieser Zeit habe ich einige wichtige Entscheidungen getroffen: Ich wollte in einer eigenen Wohnung leben, einen neuen Beruf erlernen und die Autoprüfung bestehen.
Diese Entscheidungen konnte ich alle verwirklichen. Von der Ilex wechselte ich in den Service im Restaurant Seelust in Egnach. Danach entschied ich mich für eine Ausbildung als Pflegehelfer und wechselte ins Pflegeheim in Romanshorn. Bereits seit 11 Jahren arbeite ich in diesem Beruf und es gefällt mir sehr gut. Ich würde dieses Arbeitsgebiet wieder wählen, es ist für mich ein Traumberuf. Am besten gefällt mir in meiner Tätigkeit der Kontakt zu den Menschen und dass ich mich mit den Leuten unterhalten kann.

Was war die Motivation im Betula anzuheuern?

Ich wollte aus 2 Gründen ins Betula. Einerseits hatte ich das Ziel selbstständig in einer Wohnung zu leben. Da ich zu dieser Zeit im ABA wohnte, hatte ich diese Möglichkeit nicht. Und zum anderen gab es damals eine Situation, die nicht gut war und sich ein Wohnwechsel aufdrängte. Nun bin ich bereits seit 12 Jahren im Betula, davon seit 11 Jahren im Bereich des Externats in einer eigenen Wohnung.

Welches sind die grössten Herausforderungen im Alltag?

Morgens um 5 Uhr aufzustehen! Da ich einen langen Arbeitsweg habe, muss ich früh raus, wenn ich Frühschicht habe. Wir arbeiten in 3-Schichten, d.h. für mich, dass ich jede Woche in einer anderen Schicht arbeite und diese zeitliche Umstellung ist eine Herausforderung. Im Winter ist es etwas strenger, da ich den Zug nehmen muss. Im Sommer bin ich mit dem Roller unterwegs und daher schneller bei der Arbeit; kann also später aufstehen. Eigentlich gefällt es mir im Betula sehr gut, aber wenn ich mal eine Wohnmöglichkeit finde, die etwas näher bei der Arbeit ist, könnte ich wechseln.

Wenn du auf die kommenden Zeiten schaust, auf was freust du dich?

Nun ja, im Moment ist bei mir sehr viel los. Nächstens gehe ich in die Lungenrehaklinik Walenstadtberg am Walensee schnuppern. Ich habe schon während meiner Zivilschutzzeit dort gearbeitet und damals das Angebot erhalten, wenn ich mal Lust habe, dort eine Weile zu Schnuppern. Nun freue ich mich darauf und wenn es so kommt, dass ich dort definitiv arbeiten kann, würde ich vom Betula weg zügeln.

Welches Buch/welcher Film/welches Konzert hat dich zuletzt bewegt?

Der Film «Das Vermächtnis der Tempelritter» mit Nicolas Cage in der Hauptrolle. Es geht darum, einen verlorenen Schatz zu finden. Dafür müssen die Schatzsucher verschiedenen Hinweisen nachgehen, Hindernisse beseitigen, Codes entziffern, usw. Es ist ein wirklich spannungsvoller Film.

Bitte vervollständige folgende Sätze:

Fachlichkeit bedeutet für mich…  korrekt Arbeiten
Leben Lernen Leisten heisst für mich…    ständiges Lernen
Wenn ich einmal reich wäre…   würde ich das Leben geniessen, ein Haus bauen lassen, weiterhin arbeiten.
Am Besten würde ich nicht einfach ein Haus bauen lassen, sondern eine Residenz kaufen, wo Menschen gepflegt werden. Also im ähnlichen Bereich, wie ich bereits jetzt tätig bin. Dort würde ich dann arbeiten aber die Residenz würde mir gehören.
Herzklopfen bekomme ich…   wenn ich Frauen sehe.

Gibt es noch etwas, das du gerne gefragt worden wärst?

Ich wäre gerne gefragt worden, was mir am Besten im Betula gefällt. – Antwort: Dass ich einen grossen Teil meiner Träume und Wünsche verwirklichen konnte.